Wie haben sich nur die Paare früher gefunden? Als es noch keine Dating-Apps gab? Diese Frage ist berechtigt, wenn man weiß, dass alleine in Deutschland 11,5 Millionen Menschen Online-Dienste zur Partnervermittlung nutzen.

Weltweit sind es gar 400 Millionen Menschen. Dies ergab eine Studie von Statista Digital Market Outlook (DMO). Wir erfahren in dieser Studie auch welche App in welchem Land genutzt wird, um neue Bekanntschaften zu schließen.

Bunte Weltkarte

Die Weltkarte der Dating-Apps ist durchaus bunt, wenngleich Tinder natürlich in den meisten Ländern vorne liegt. Auch bei uns? Mitnichten! Im D-A-CH-Raum hat Tinder nicht die Marktführerschaft übernommen, bei uns wird mit Lovoo nach Partnern gesucht. Allerdings nur bei uns. In allen anderen Ländern spielt Lovoo eine untergeordnete Rolle. Tinder führt natürlich in den USA und in Australien, aber auch in Indien und Skandinavien. Badoo wiederum liegt in den osteuropäischen Staaten vorne, ebenso aber in Lateinamerika. Alle anderen Apps sind stark regional beschränkt, etwa Frim in Russland, WhosHere in Arabien oder Momo in China.

China ist auch der größte Wachstumsmarkt. Hier rechnet man mit jährlichen Zuwachsraten von über 10 Prozent. In Europa und den USA hingegen nur mit rund 3,5 Prozent. Weltweit ergibt dies einen Zuwachs von rund 5 Prozent pro Jahr. Damit sollte der Umsatz von 4,5 Mrd US-Dollar im Jahr 2016 auf 5,9 Mrd. Dollar im Jahr 2021 steigen. Dies finden wir ebenso in der oben genannten Studie.

Der Umsatz mit Dating-Apps soll von 4,5 Mrd US-Dollar im Jahr 2016 auf 5,9 Mrd. Dollar im Jahr 2021 steigen. (Quelle: Statista)

Der Umsatz mit Dating-Apps soll von 4,5 Mrd US-Dollar im Jahr 2016 auf 5,9 Mrd. Dollar im Jahr 2021 steigen. (Quelle: Statista)

Hier nun die Infografik:

Infografik: Die Dating-App Weltkarte | Statista
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Quelle: Statista