Erneut Schadsoftware im Market: Hat Google die Situation noch unter Kontrolle?

Redaktion 12. Juli 2011 2 Kommentar(e)

Zum wiederholten Male ist es im Android Market zur Verbreitung von Schadsoftware gekommen, das berichtet der Hersteller der Antivirensoftware Lookout für Android. An Google vorbei gelang es, vier Programme im Market zu platzieren, welche bei der Instastallation Malware auf das Smartphone laden. Alle Programme wurden durch den Entwicklernamen MobNet in den Market eingestellt. Die Anwendungen wurden von Google bereits wieder entfernt.

Dennoch stellt sich nun die Frage, wie es dazu kommen konnte. Trotz der schnellen Reaktion seitens Google ist unklar, wie lang die Schadsoftware im Marktet abrufbar war. Laut Angaben vom Lookout Hersteller soll man aber rechtzeitig reagiert haben, so dass es wohl nur zu wenigen Infektionen kam.

Es handelte sich um eine Version der bereits bekannten Malware „DroidDream Light“, nicht zu verwechseln mit „GoldDream“, über die wir vor einiger Zeit berichtet haben. Unklar ist auch, weshalb Google die bereits bekannte Schadsoftware nicht sofort beim Einstellen erkannt hat.

Leider gibt es von Google direkt keine Stellungnahme zu der Situation, eine solche ist auch in vergangenen Fällen nicht erfolgt. Somit ist auch nicht klar, ob Google nun die Fernlöschfunktion verwenden will um infizierte Geräte zu säubern. Dieser sowie die vergangenen Vorfälle wären ohnehin nicht bekannt geworden, hätten sich nicht die Hersteller der Antivirensoftware zu Wort gemeldet.

Google muss somit mit dem Vorwurf leben, seine Kunden in Dunkeln tappen zu lassen und die Sicherheit der im Market angebotenen Anwendungen nicht garantieren zu können.

 

 

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