Sicherheitslücken, leicht zu knackende Passwörter oder virenbefallene Systeme: Der Alptraum eines jeden Internetnutzers. Die Gefahr ist dabei realer, als viele denken. Wie ein Test von ESET nun ergab, sind softwareseitige Sicherheitslücken und schwache Passwörter beinahe Usus in deutschen Haushalten.

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Über 12.000 Router wurden überprüft, natürlich mit dem Einverständnis der jeweiligen Besitzer. ESET brachte dabei einige bedenkliche Zahlen ans Tageslicht. So sind beispielsweise etwa 15 Prozent aller Router noch mit dem Standard-Usernamen „admin“ eingerichtet, in vielen Fällen einhergehend mit einem schwachen Passwort – ein gefundenes Fressen für Hacker.

 

Ganze sieben Prozent der Router wiesen gar schwere oder mittlere Sicherheitslücken auf, in den meisten Fällen handelte es sich dabei um lückenhafte Zugriffsrechte. Auch Command-Injection-Schwachstellen und XSS-Schwachstellen waren an der Tagesordnung.

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Erkannt wurden die Fehler durch ein neues Feature der ESET-Software. Das nennt sich „sichereres Heimnetzwerk“ und scannt den Router automatisch nach etwaigen Schwachstellen im System. So werden schwache Passwörter oder fehlerhafte Konfigurationen schnell und einfach entdeckt. Es empfiehlt sich ohnehin, die eigene Hardware regelmäßig auf Sicherheitslücken zu untersuchen. Im Zuge der Überprüfung sollten außerdem die aktuellsten Updates aufgespielt werden, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommen kann. Und: Achtet beim Einrichten des Routers unbedingt auf ein starkes Passwort  – das allein kann schon viel Ärger ersparen.

Quelle: WeliveSecurity