Google hat in den USA einige Käufer von Pixel-Smartphones gesperrt. Der Grund: Die Geräte wurden an einen Einzelhändler mit minimalem Gewinn weiterverkauft. Mittlerweile sind die Accounts der Käufer allerdings wieder aktiviert.

Auch interessant: Twitter: Live-Video-App für Android TV verfügbar

(Foto: Google)

(Foto: Google)

Die Idee ist ja nicht schlecht: Einige Käufer erstanden in den letzten Wochen bis zu fünf Google Pixel-Smartphones, nur um diese mit fünf US-Dollar Aufpreis an einen Händler in New Hampshire weiterzuverkaufen. Dort zahlt man auf derartige Transaktionen keine Steuer, weshalb der Deal einen kleinen Reingewinn für die Käufer mit sich brachte. Google sieht das allerdings gar nicht gern – und sperrte kurzerhand einige Accounts der Käufer.

Als „digitale Todesstrafe“ bezeichnet eine dieser Personen den Schritt von Google. In den Geschäftsbedingungen des Unternehmens ist allerdings klar aufgeführt, dass Geräte nicht zum Zweck der eigenen Bereicherung weiterverkauft werden dürfen. Das eben, um genau solche Fälle zu verhindern. Dennoch zog der Schritt ein entsprechendes mediales Echo nach sich, weshalb Google nun zurückruderte. Die jeweiligen Accounts sind wieder weitergegeben, dennoch dürften einige der Käufer auf alternative Dienste umgestiegen sein. Wie seht ihr das? Gerechtfertigter Weiterverkauf oder falsches Spiel auf Kosten anderer Interessenten?

Quelle: Gadgets.NDTV