Lenovo IdeaPad K1 Tablet im PC World-Test

30. Juli 2011 0 Kommentar(e)

Lenovo will mit dem IdeaPad K1 den Tablet-Markt erobern und die Chancen stehen nicht schlecht. Erstens wurde dem Tablet das aktuelle Honeycomb-Betriebssystem spendiert und darüber hinaus ein Tegra 2-Prozessor mit 1 GHz Taktfrequenz und 1 GB RAM. Das 10 Zoll-Tablet bietet eine Auflösung von 1280 x 800 Pixeln und der interne Speicher liegt wahlweise bei 16, 32 oder 64 GB. Wobei z.B. die 32 GB Version zum selben Preis zu haben ist wie die 16er-Varianten des iPad oder das Galaxy Tab 10.1.

Eben diese Version wurde von den Kollegen von PC World unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse hier in Kürze.

Das Display sieht gut aus und kann auf die Stufe mit dem Toshiba Thrive oder dem Motorola Xoom gehoben werden. Das IdeaPad hat eine bessere Farbsättigung und der Blickwinkel ist etwas besser als beim Thrive.

Das Lenovo-Tablet kommt mit einem stilvollen, unverwechselbaren Design daher. Es misst 26 x 19 x 1,3 Zentimeter und ist somit deutlich breiter als das iPad 2. Mit 0,75 kg Gewicht zählt das K1 zu einem der schwersten Tablets überhaupt. Das bedeutet das ist diesbezüglich an der Grenze des Zumutbaren liegt, wenn man es z.B. in nur einer Hand halten können soll.

Das Tablet ist recht anschlussfreudig und weist einen Mikro-HDMI-Anschluss, einen Kopfhöreranschluss und ein Docking Port, sowie einen microSD-Kartensteckplatz auf. Das ist nicht wenig, aber auch nicht  so viel wie beim Schwestern-Tablet, dem ThinkPad-Tablet. Die Tasten fühlen sich robust an, auch die Lautstärke-Tasten. Probleme gibt es beim microSD-Kartensteckplatz. Um die Klappe zu öffnen, benötigt man eine Büroklammer oder etwas Ähnliches.

Die Kollegen von PC World kommen zur Erkenntnis, dass das K1 aus der Masse der Tablets ingesamt vor allem wegen seiner Benutzerfreundlichkeit und seinem Design herausragt. Bemängelt werden der die Unzugänglichkeit des microSD-Steckplatzes, der schwache Lautsprecher sowie das zu hohe Gewicht. Diese Nachteile werden aber durch den Lenovo-Launcher mit vielen vorinstallierten Anwendungen und einem tollen Preisleistungs-Verhältnis aufgehoben.  Die 32 GB Variante kostet immerhin nur ca. 500 Dollar.

Hier geht´s zum Factsheet.

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
pic_HG2

Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

Xing Profil

Kennst du schon unsere Magazine?

Alle Magazine anzeigen