Machen Smartphones Kreditkarten und Bargeld überflüssig?

8. Juli 2011 4 Kommentar(e)

Zahlungen im virtuellen Raum sind schon längst keine Zukunftsmusik mehr. Internetbanking nutzen wohl die meisten Internetuser, und digitale Währungen wie Bitcoin sind drauf und dran die Finanzwelt umzukrempeln.

In eine ähnliche Kerbe schlägt „Mobile Payment“, also das komfortable Bezahlen per Smartphone. Unlängst veröffentlichte Google eine entsprechende App namens Google Wallet, die in Kombination mit einem NFC-Chip Zahlungen per Handy erlaubt. Der Haken: derzeit gibt es die App nur für User aus den USA und das einzige kompatible Android-Gerät ist das Nexus S. Wie der Blog Androidspin berichtete, soll Google jedoch an einer Art Aufkleber arbeiten, mit dem NFC-Funktionalitäten auch bei anderen Android-Smartphones nachgerüstet werden können.Die Kollegen von Engadget.com haben außerdem ein kurzes Video gedreht, in dem Sie Google Wallet ausprobieren:

Gehört Mobile Payment auch bei uns schon bald zum Alltag?

Die Tatsache, dass Google eine treibende Kraft hinter dieser Technik ist, und die Integration in Android-Smartphone forciert, spricht eindeutig für eine rosige Zukunft von Mobile Payment. Doch auch Paypal kaufte aufgrund des derzeitigen Trends den Mobile Payment-Dienst Zong und prognostiziert bis zum Jahr 2015 das Ende althergebrachter Zahlungsmethoden. Gleichzeitig investiert der Kreditkarten-Anbieter VISA kontinuierlich Geld in Square – einer Kombination aus App und kompakten Card Reader, mit dem sich Kreditkarten auf Smartphones einlesen lassen.

Die Webseite gplus.com hat eine tolle Infografik zusammengestellt, die Ihnen einen Überblick über die derzeitigen Entwicklungen in Sachen Mobile Payment liefert.

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