Samsung arbeitet an eigener App für die elterliche Kontrolle

Johannes Gehrling 17. November 2016 Kommentare deaktiviert für Samsung arbeitet an eigener App für die elterliche Kontrolle Kommentar(e)

Apps, mit denen Eltern die Smartphone-Nutzung ihrer Kinder kontrollieren können, gibt es im Google Play Store wie Sand am Meer. Das hält Samsung aber nicht davon ab, eine eigene Version zu entwickeln, wie SamMobile berichtet.

Samsung_FamilyCare

Mit „Family Care“ arbeitet Samsung an seiner eigenen Eltern-Kind-App.

Die Anwendung mit dem unspektakulären Namen „Family Care“ soll es Eltern unter anderem ermöglichen, die Nutzungszeit des Smartphones ihrer Sprösslinge zu beschränken, entweder insgesamt, für eine spezielle Art von Apps (z.B. alle Spiele) oder für eine bestimmte Anwendung. Außerdem kann eingestellt werden, dass sich die Kinder vor der Installation einer App oder beispielsweise einem Musik-Download erst die Erlaubnis der Eltern einholen müssen.

Auf der anderen Seite können die Kleinen eine Bitte abgeben, abgeholt zu werden, zum Beispiel am aktuellen Standort laut GPS, in der Schule oder an einem anderen Ort, der auf einer Karte angegeben wird. Zudem können sie Feedback geben, ob die Katze gefüttert wurde, die Hausaufgaben gemacht sind oder andere Aufgaben erledigt wurden.

Die Kopplung der Geräte wird über QR-Codes abgewickelt. Auf Eltern-Seite soll die App eine auf Karten basierte Übersicht über Nutzungszeit, Installations- und Abhol-Anfragen und erledigte und offene Aufgaben bieten.

Noch ist unklar, wann die App veröffentlicht werden soll  – ebenso, ob sie exklusiv für Galaxy-User sein oder auf allen Android-Geräten laufen wird. Ein sehr naheliegender Zeitpunkt für den Release wäre die Vorstellung des Samsung Galaxy S8 im nächsten Jahr, wie auch SamMobile vermutet.

Quelle: SamMobile

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Johannes Gehrling   Redakteur

Johannes ist seit Jahren Android-Fan und Nexus-Liebhaber – kein Wunder also, dass er seit eh und je versucht, jeden von den Google-Geräten zu überzeugen. Außer auf Android Mag kann man vom ihm auch Artikel auf anderen Plattformen und in verschiedenen Print-Formaten lesen – und immer geht es um Technik oder Videospiele. Letztere testet er deswegen auch beruflich.

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