Strategy Analytics: Android Tablets am Vormarsch

Redaktion 25. Juli 2011 2 Kommentar(e)

Apple muss sich wohl noch wärmer anziehen, denn mittlerweile macht sich Android auch am Markt der Tablet-Computer ordentlich bemerkbar. Eine aktuelle Studie des amerikanischen Markforschungsinstituts Strategy Analytics zeigt, dass Tablets mit Android Betriebssystem am Vormarsch sind. Die Markendominanz des Apple iPad scheint nun endgültig gebrochen zu sein.

Die Zahlen sprechen für sich

Im zweiten Quartal 2011  gingen weltweit insgesamt 15,1 Millionen Tablet-PCs über den Ladentisch. Der Vergleich zum zweiten Quartal 2010 macht den Anstieg deutlich: da wurden lediglich 3,5 Millionen Tablets verkauft. Das entspricht einer Wachstumssteigerung von mehr als 330 Prozent. Ein großes Stück Kuchen, von dem Apple nicht mehr alleine nascht. Tablet-PCs, die mit dem Betriebssystem Android ausgestattet sind, bringen es 2011 auf einen Marktanteil von 30,1 Prozent. Das entspricht 4,6 Millionen verkauften Geräten.

Bildquelle: http://screenshots.winfuture.de/Strategy-Analytics-Tablet-Statistik-1311270333.jpg

Marktbericht von Strategy Analytics

Im Vergleichszeitraum 2. Quartal 2010 wurden lediglich 0,1 Millionen Tablets verkauft, dies ist mit einem Marktanteil von 2,9 Prozent gleichzusetzen. Verbraucherliebling Apple hält aktuell zwar immer noch bei 61,3 Prozent (im 2. Quartal 2010 waren es noch stolze 94,3 Prozent), muss sich aber auf einiges gefasst machen. Hersteller wie Samsung, Asus, Motorola und Co. setzen auch weiterhin auf Android und treiben dadurch den Markanteil des Google Betriebssystems kräftig nach oben.

Apple muss reagieren

Beobachter sind sich einig: Apple wird seine Spitzenposition wohl halten, auch wenn die Konkurrenz immer stärker und populärer wird. Strategy Analytics räumt jedoch ein, dass Amazon für frischen Wind am Tablet Markt sorgen könnte. Der Online-Riese will noch heuer erste eigene Produkte launchen. Das Betriebssystem steht schon fest: Amazon Tablets werden mit Googles Android ausgeliefert. Apple bleibt in der Zwischenzeit betont lässig. Beim iPad 2 wurden zwar die Preise für das Einsteigermodell gesenkt, darüber hinaus sieht Steve Jobs offenbar (noch) keinen Handlungsbedarf.

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