Nein, es gibt nicht nur 3D-Drucker, auch 3D-Stifte, mit denen sich tatsächlich etwas Räumliches zeichnen lässt.3Doodler hat dieses ungewöhnliche Werkzeug nicht erst gestern erdacht und konstruiert, jedoch nach der Vorstellung des Standards- und eines Kindermodells („3Doodler Start“) mit der Ankündigung der Pro-Version bis vor Kurzem gewartet. Die bietet nun eine Vielzahl von Verstellmöglichkeiten. Dazu kurz zur allgemeinen Funktionsweise: Ähnlich wie bei einer Klebe­pistole wird zunächst ein Werkstoff flüssig gemacht, aufgetragen und härtet dann aus. Aus mehreren Schichten und Ebenen entsteht dann ein Gebilde. Die Kunst ist im Falle des Handwerks mit dem 3D-Stift, die Zähigkeit des aushärtenden Materials exakt einzustellen.

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Das lässt sich beim 3Doodler Pro über drei Parameter bewerkstelligen: Schubgeschwindigkeit des Materials, die Temperatur und über die Luftgeschwindigkeit, die der zur Kühlung eingebaute Ventilator erzeugt. Weitere Variation bieten die austauschbaren Düsen für Unterschiede in der Oberflächenbeschaffenheit, unterschiedliche Materialien (sie werden wie Brennstäbe in den Stift eingeschoben) erzeugen verschiedene Looks. Betrieben wird der Stift über Netzteil oder Akku, das Gehäuse ist aus Kohlefaser.

Preis: k.A. da noch nicht erhältlich / Gehäuse–material: Kohlefaser / Spritzmaterialien: Metall, Holz, Nylon, Polycarbonat, Flexy, Pla, ABS / 3doodlerpro.com