Eine Studie aus Japan zeigt uns, dass sich aus E-Ink noch mehr machen lässt, als nur eBooks. In diesem Fall ein Wandkalender, der sich mit dem Google-Calendar synchronisiert.

Bild: Kosho Tsuboi

Kalender – reloaded

E-Ink ist die Technologie, die letztlich eBook-Reader ermöglicht hat. Dieses Konzept ist extrem batteriesparend, lediglich für den erneuten Bildaufbau (etwa beim Seitenwechsel bei einem eBook) wird etwas Strom verbraucht. Das sich dergleichen auch für weitere Verwendungszwecke einsetzen lässt, liegt eigentlich auf der Hand.

So hat der japanische Designer Kosho Tsuboi eine Studie entwickelt, die einen Wandkalender ermöglicht, der sich über eine passende Android-App mit Google Calendar synchronisiert. Dort eingetragene Termine werden auf dem Wandkalender hervorgehoben.

Optisch unterscheidet sich diese E-Paper-Variante kaum von einem herkömmlichen Kalender, zumal diese Anzeige keinerlei Licht absondert, sondern tatsächlich daherkommt, wie bedrucktes Papier in seiner klassischen Form.

Leider steht noch in den Sternen, ob dieses Gadget tatsächlich mal in den Handel kommt. Im Moment bleibt nur der hier vorgestellte Prototyp. Bei einem halbwegs vernünftigen Anschaffungspreis könnte dieses Gadget aber rasch den Einzug in moderne Büros finden.

Quelle: TechRadar