Selfie-Sticks sind ja sowas von retro. Der moderne Nutzer greift beim Ablichten der eigenen Physiognomie fortan zu Drohnen – direkt aus dem Handy-Case.

Bild: Selfly

Drohne statt Stick

Vorbei sind die Zeiten, in denen wir beim Versuch, uns selbst ins beste Licht zu rücken, unseren lieben Nächsten den Selfie-Stick auf die Nuss hauen – jedenfalls, wenn das Konzept des Herstellers aufgeht.

Selfly – so der klangvolle Name dieser Drohne, ist so klein, dass sie sich in ein Handy-Case integrieren lässt. Damit wird der Geräteverbund zwar deutlich dicker, lässt sich allerdings immer noch komfortabel tragen. Zusammen mit dem Smartphone ergibt sich damit eine ferngesteuerte Kamera, die auch aus ungewöhnlichen Perspektiven Schnappschüsse anfertigen kann.

Der Bildsensor hat eine Auflösung von immerhin acht Megapixeln, die auch Videos mit 1080 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde anfertigen kann. Die Cases eignen sich für Handys mit Display-Diagonalen von 4 bis 6 Zoll. Für bestimmte Geräte (etwa iPhone 6, 6 Plus, 7 und 7 Plus oder Galaxy S6 Edge, S7 und S7 Edge) gibt es maßgeschneiderte Lösungen.

Der Preis ist recht niedrig angesiedelt: Der Handelspreis soll bei 140 Dollar liegen. Im Vergleich zu anderen derartigen Drohnen, die bis zu 600 Dollar kosten können, klingt das fast noch erschwinglich.

Quelle: Digital Trends