Ein neuer Sensor kann eine Grippeerkrankung bereits erkennen, bevor die ersten Symptome auftreten.


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(Foto: University of Texas at Arlington)

(Foto: University of Texas at Arlington)

Das Heimtückische an der Grippe ist die Tatsache, dass wir andere Menschen schon anstecken können, bevor wir selbst Krankheitssymptome an uns entdecken.

Aber damit könnte bald Schluss sein: Wissenschaftler an der University of Texas at Arlington haben den Prototyp eines Messgeräts entwickelt, das anhand der Atemluft feststellen kann, ob jemand an Grippe erkrankt ist.

Zu diesem Zweck prüfen die Sensoren des Geräts die Konzentration von Stickstoffmonoxid und von Ammoniak in der Atemluft.

„Ich denke, dass Technologie wie diese die personalisierte Diagnostik revolutionieren wird“, erläutert die Professorin Perena Gouma (siehe Foto). „Dies wird es den Menschen ermöglichen, proaktiv zu sein und Krankheiten frühzeitig aufzuspüren, und die Technologie kann leicht verwendet werden, um andere Krankheiten wie die Ebola-Viruskrankheit zu erkennen, einfach durch Austauschen der Sensoren.

Bevor wir Nanotechnologie eingesetzt haben, um dieses Gerät zu entwickeln, bestand die einzige Möglichkeit, Biomarker in der Atemluft eines Menschen zu erkennen, darin, sehr teure, hochtechnisierte Geräte in einem Labor einzusetzen, die von Fachpersonal betrieben wurden. Jetzt könnte diese Technologie von normalen Menschen verwendet werden, um schnell und präzise Krankheiten zu diagnostizieren.“

Quelle: University of Texas at Arlington