Sind Hundehaufen ein Ärgernis in Ihrem Bezirk? Überlassen Sie das Beseitigen doch einfach zwei Drohnen!


Auch interessant: Wir stellen vor: Eine voll funktionsfähige X-Wing-Fighter-Drohne

(Foto: Tinki.nl)

(Foto: Tinki.nl)

Ein Aprilscherz? Anscheinend nicht. Das niederländische Unternehmen Tinki.nl (das ein Vergleichsportal für Hundeprodukte betreibt) hat zusammen mit dem internationalen Drohnentestzentrum Space53 zwei besondere Drohnen entwickelt: Die beiden „Dogdrones“ mit den Namen „Watchdog 1“ (WD1) und „Patroldog 1“ (PD1) kümmern sich um das Beseitigen von Hundehaufen.

„Watchdog ist eine Flugdrohne, die GPS-Technik verwendet, um die Drohne Patroldog auf dem Boden zu steuern“, erläutert der Space53-Mitarbeiter Marc Sandelowsky. Die Flugdrohne sei mit einer Kamera und mit Wärmebildtechnik ausgerüstet. „Technologie, die bisher benutzt wurde, um beispielsweise Rehkitze anhand ihrer Körpertemperatur in Grasfeldern aufzuspüren und vor Mähdreschern zu retten. Die gleiche Technologie benutzen wir mit Watchdog, um Hundekot mit Hilfe einer Heatmap zu orten und anschließend mit der Bodendrohne Patroldog aufzuräumen.“

Die ersten Prototypen der Drohnen sind laut Marc Sandelowsky und Tinki.nl-Gründer Gerben Lievers noch nicht perfekt. „Vor allem Patroldog (die Bodendrohne) hat bisher noch zu wenig Kapazität, um große Mengen Hundekot aufzuräumen. Wir wollen in der Zukunft größere Modelle entwickeln und nach Möglichkeiten suchen, Hundekot zu recyclen. Es geht schließlich um 500 Millionen Kilo Hundekot pro Jahr.“

Quelle: Tinki.nl