HTC hat heute die ersten neuen Smartphones für das Jahr 2017 präsentiert. Das HTC U Ultra und das HTC U Play sind zu großen Teilen aus Glas gefertigt, vor allem das größere Modell bietet auch noch einige zusätzliche Extras. Wir haben beide Modelle vorab unter die Lupe nehmen dürfen.

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Das neue Jahr ist noch nicht alt, da sorgt HTC bereits für das erste Highlight 2017 – beziehungsweise für die ersten beiden Highlights. Wir haben sowohl die technischen Daten als auch einige Aufnahmen der Smartphones für euch.

HTC U Play

Wir beginnen mit dem gewöhnlicheren der beiden neuen Smartphones. Das HTC U Play kommt mit einem 5,2 Zoll-Display mit Full HD-Auflösung und soll sich vor allem an Fans kleinerer Geräte richten. Unter der Haube werkelt der Helio P10 aus dem Hause MediaTek, dessen acht Kerne mit je 2,0 GHz getaktet sind. 3 GB RAM und 32 GB interner Speicher runden das Mittelklasse-Angebot in Sachen technischer Ausstattung ab. Rückseitig ist eine 16 MP-Knipse mit BSI-Sensor, Phase Detection-Autofokus und f/2.0-Linse. Die Frontknipse schießt ebenfalls Fotos mit 16 MP, bietet auch einen BSI-Sensor und auch die f/2.0-Linse ist an Bord. Zur Software kommen wir im nächsten Abschnitt.

HTC U Ultra

Während das HTC U Play die Basics abdeckt bietet der große Bruder einige zusätzliche Extras, die das Gerät von der Masse abheben sollen. So ist über dem 5,7 Zoll-Quad HD-Panel noch ein zusätzliches Display verbaut, das 2,05 Zoll in der Diagonale misst. Das „Dual Display“ zeigt laufend die wichtigsten Informationen, die Reduktion auf den kleinen Bildschirm soll aber den Akku schonen und den Nutzerkomfort gleichzeitig heben. Für genügend Power sorgt mit dem Snapdragon 821 einer der potentesten Prozessoren am Markt, dem 4 GB RAM und wahlweise 64 oder 128 GB Festspeicher zur Seite stehen. Die vier Kerne sind mit maximal 2,15 GHz getaktet. Die Kameras: Rückseitig sitzt eine 12 MP-Knipse (HTC UltraPixel 2) mit 1,55 μm-Pixelgröße und zusätzlichem Laser-Autofokus bei einer f/1.8-Blende. Die Frontkamera ist die gleiche wie beim kleineren Modell.

Als Alleinstellungsmerkmal sollen zwei Faktoren dienen: Zum einen hat es HTC nach zwei Jahren Entwicklungszeit geschafft, Glas unter großer Hitze und hohem Druck dreidimensional zu biegen. Das heißt, die rückseitige Abdeckung schwingt sich über die seitlichen Ränder, was nicht nur edel aussieht, sondern die Haptik auch deutlich verbessert. Zudem sind beide Smartphones mit künstlicher Intelligenz ausgestattet: HTC nennt das „Sense Companion“, das virtuelle Helferlein zeigt beim HTC U Ultra Termine, wichtige Kontakte etc. im Dual Display an. Die Software lernt laufend dazu und kümmert sich um alle wichtigen Angelegenheiten des Nutzers. So weiß sie beispielsweise, das sie, wenn abends noch Termine anstehen, den Akku schonen muss beziehungsweise den Nutzer erinnern sollte, ein Akkupack mitzunehmen. Vier Mikrofone sorgen außerdem dafür, dass die Geräte ständig den Befehlen des Besitzers lauschen.

Das HTC U Ultra kostet 749 Euro (UVP) und ist ab Mitte Februar erhältlich. Das kleinere Schwestermodell schlägt mit 449 Euro UVP zu Buche. Einen ausführlichen Test lassen wir natürlich noch folgen, der erste Eindruck war aber sehr gut, soviel können wir bereits verraten.

Quelle: PM HTC