Snapdragon 821, 4 GB RAM, WQHD-Display mit 5,7 Zoll, dennoch handliche Ausmaße und jede Menge durchdachter Extras: So liest sich das LG G6 in der Kurzfassung. Wir fassen alles Wissenswerte für euch zusammen.

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Letztes Jahr wagte LG einen großen Schritt und versuchte sich an einem gänzlich neuen Konzept mit wechselbarem Akku und aufsteckbaren Modulen. Ein ambitioniertes Projekt, das allerdings letztlich scheiterte – am Markt kam das LG G5 nicht gut an, die Fachpresse war geteilter Meinung. Uns hatte das LG G5 an sich ganz gut gefallen, wenngleich es natürlich einige verbesserungswürdige Punkte zu beanstanden gab. Daran versucht sich LG allerdings gar nicht erst, mit dem LG G6 kann man auf dem Papier zu vielen anderen Modellen der Konkurrenz aufschließen, das Konzept ähnelt allerdings wieder mehr den älteren Geräten der Serie.

Heißt auch: Der Akku lässt sich nicht mehr wechseln, zusätzliche Module sind auch Geschichte. Im Gegenzug hat man sich auf ein vergleichsweise schlichtes Gehäuse geeinigt, mit sehr dünnen Rändern, die der Handlichkeit entgegenkommen sollen. Das war sogar ein Thema auf der offiziellen Pressekonferenz, das LG G6 soll gleichsam größer (beim Display) und kleiner (beim Rahmen) werden. Auf den ersten Blick wirkt das nicht nur sinnvoll, sondern auch recht schick. Das Verhältnis liegt bei 18:9, bei 5,7 Zoll Diagonale und einer QHD-Auflösung mit 2.880 x 1.440 Pixeln. Wie gut das G6 letztlich tatsächlich in der Hand liegt, werden wir am Montag herausfinden – da sind wir bei LG am Stand.

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LG G6: Das steckt unter der Haube

Einstweilen bleiben uns aber die technischen Daten: LG hat sich für einen Snapdragon 821 unter der Haube entschieden, der 835er dürfte letztendlich nicht mehr zur Diskussion gestanden sein – dann hätte sich der Release nämlich um Monate nach hinten verschoben. Der 821 ist aber ohnehin ein potenter Chip, insofern fällt das nicht wirklich ins Gewicht. 4 GB RAM sind mittlerweile fast Standard, ebenso wie 64 GB Festspeicher. Der Akku ist mit einer Nennkapazität von XXXX mAh ausreichend groß bemessen, wenngleich die potente Hardware nicht wenig Strom benötigen wird. Laut LG soll man mit der gegebenen Kapazität aber locker über den Tag kommen.

Was bleibt sonst zu sagen? Der Fingerprintsensor sitzt diesmal auf der Rückseite, was uns durchaus freut – das ist aber natürlich Ansichtssache. LG war aber eine der ersten Hersteller, der den Homebutton nach hinten verfrachtet hat, insofern besinnt man sich in einigen Details noch auf die eigenen Errungenschaften. Der Klinkenstecker hat das Upgrade überlebt, er ist in den oberen Rahmen eingelassen. Geladen wird an der gegenüberliegenden Seite per USB Typ C.

Softwareseitig haben sich ebenfalls einige Neuerungen eingeschlichen, so kann nun beispielsweise das Display gesplittet werden, wodurch die parallele Nutzung von zwei Anwendungen möglich wird. Hinsichtlich Optik bietet die hauseigene UI weiterhin das gewohnte Umfeld, langjährige Fans sollten sich ebenso wie Neukäufer leicht zurechtfinden. Wir sehen uns das LG G6 wie gesagt am Montag an, dann werden wir ein wenig mehr über die Details und die Pläne hinter dem Gerät verraten können.