Wie der Korea Herald berichtet, soll Apple bereits zwei Deals mit Samsung Display über insgesamt 160 Millionen OLED-Displays abgeschlossen haben.

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Konzeptstudie des iPhone 8 (Bild: 9to5Mac)

Bereits 2016 soll es die erste Bestellung über 100 Millionen Stück gegeben haben, und nun kommen wohl noch weitere 60 Millionen hinzu. Bestätigt wurde das aber bislang nicht.

In der Vergangenheit setzte Apple ausschließlich auf LED-Screens, welche von verschiedenen Herstellern stammten. Beim kommenden iPhone soll erstmals OLED zum Einsatz kommen. Bisher hieß es aber, es betreffe nur die Premium-Variante der drei erwarteten Ausführungen. Apple hat 2016 allerdings gut 200 Millionen Geräte insgesamt verkauft. Sollte die hohe Zahl an Display-Bestellungen tatsächlich stimmen, könnte das bedeuten, dass es doch noch weitere Modelle betrifft, oder dass sich die Lieferung der Panels über mehrere Jahre erstreckt.

Hohe Abhängigkeit

Samsung dominiert den Markt für OLED-Displays in Smartphone-Größe mit einem Anteil von 95 Prozent. Das bedeutet für Apple eine hohe Abhängigkeit von einem einzigen Lieferanten. Allerdings ist LG Display dabei, die eigene OLED-Produktion zu steigern, um im nächsten Jahr eine Alternative bieten zu können.

Quelle: The Investor (Korea Herald)